Ortsgeschichte: «In villa Gibennacho» liest man in einem Dokument aus dem Jahre 1246 und «bi dem hofe ze Gybenach» in einem solchen von 1338. Heute lautet der Ortsname im Dialekt Gibenech und wird auf der ersten Silbe betont. Wahrscheinlich endete der ursprüngliche Name auf -acus und bezeichnete, von einem gallischen Personen- oder römischen Familiennamen abgeleitet, ein Grundstück als Besitz der betreffenden Person. Ortsname und Funde sprechen für eine Besiedlung Giebenachs zur Römerzeit. Das mittelalterliche Dorf entstand aus zwei Höfen «ze Fronlo» und «an dem Wartbüle». Nach den Grafen von Alt-Homberg besassen es die Homburger und die Habsburger, später das Kloster Olsberg. Im 16. Jahrhundert fiel Giebenach an die Stadt Basel und wurde dem Liestaler Amt zugeteilt.
>>> Vgl. auch Chronik des Kantons Basel-Landschaft
Statistische Angaben Fläche: Total 132 ha (davon Wald: 23 ha; Landwirtschaft: 77 ha; Siedlung: 34 ha)
Höhe: 315 m ü. M.
Einwohnerzahlen 1850: 214
>>> Weitere Daten zu Giebenach finden Sie unter Statistisches Amt BL Back to Top |